60.000er Inspektion mit dem e-Golf

oder: ganz vergessen, sorry!

Da mach ich gerade die Terminplanung für die jetzt anstehende Inspektion, da merk ich: noch gar nichts zur 60.000er geschrieben.

Fällig war die Inspektion schon vor 11 Monaten, wir haben sie natürlich damals im März 2020 auch durchgeführt. Der Kilometerstand war damals etwas über 56.000km. Das Inspektionsintervall beim Golf ist wie folgt: erste Inspektion nach 2 Jahren oder bis zu 30.000km, danach jeweils nach einem weiteren Jahr oder weiteren 30.000km, je nach dem was zuerst eintrifft. Die genauen Kilometerangaben schwanken, angegeben sind jeweils die maximalwerte. Je nach Fahrstil und vielleicht auch dem VW Aktienkurs kann das Auto durchaus etwas früher die Inspektion fordern.

First Contact mit der First Edition vom ID.3

…oder: aussen hui, innen pfui? TL;DR: Der Wagen hat so seine Problemzonen, aber wird gerade “Neueinsteiger” durchaus ansprechen, und ich hoffe stark das er ein Erfolg wird. Für mich ist er allerdings wohl - Stand heute - nicht das passende Auto.

Ja, hier war es lange ruhig, aber es gab auch nicht viel zu berichten. Ein kurzes “State of the Union” Posting mach ich die Tage mal, heute soll es um die Probefahrt mit dem ID.3 gehen, den wir am Wochenende testen konnten. Es handelt sich um den “Klassiker” unter den Vorführwagen, einen ID.3 in der First Edition, mit der maximalen Ausstattung. Das diese Fahrzeuge, die meines Wissens ja nur für die Vorbesteller gedacht waren, jetzt als Vorführer verteilt werden spricht Bände finde ich, genau so wie die Tatsache das es jetzt, lange nach Start der “Fastlane” Modelle immer noch Fahrzeuge der First Edition zu bekommen sind. Da ist wohl der Vorverkauf nicht so gelaufen wie gehofft, bzw. es sind doch zu viele Vorbesteller (wie ich ja auch) abgesprungen.

Überraschung! Der neue Wagen ist da!

oder: ui, das ging jetzt aber wirklich wirklich schneller als gedacht…

Ist er nicht schick, dieser flotte blaue Flitzer? Das Model S ist, auch nach etwa 8 Jahren am Markt, immer noch eines der schönsten Autos. Gerade das Facelift-Modell ist sehr gut gealtert, und sieht immer noch extrem schick aus. Aber leider ist es nicht unser neues Auto, sondern gehört Johannes, mit dem ich unseren neuen Wagen sehr spontan abgeholt habe. Das ging jetzt alles zu schnell? Kein Problem, ich fange mal vorn an.

Fazit nach 9 Monaten Nissan Leaf 40kWh

oder: als flexible Übergangslösung top, nicht mehr, aber auch nicht weniger…

Nachdem das Wochenende mit dem Peugeot e-208 ja eher eine Enttäuschung war, und wir uns entschieden haben den Wagen zu stornieren, mussten wir uns eine Alternative suchen. Der Nissan Leaf von Nextmove war ja nur als flexible Übergangslösung gedacht und nicht als Dauerlösung. Wir haben dann mit viel Glück ein passendes Fahrzeug gefunden (dazu schreibe ich in einem anderen Beitrag dann was), und damit hieß es: Abschied nehmen vom Leaf!

Was brauche ich für Car-Net und warum?

oder: einfach nur ein kleiner FAQ-Beitrag…

Der e-Golf hat mit Car-Net (oder aktuell “We Connect”) eine Online-Anbindung, die verschiedenste Funktionen bereit stellt. VW hat es sich und den Kunden leider sehr schwer gemacht da durchzusteigen, da es die Funktionalitäten in mehrere Abos unterteilt, die auch unterschiedliche Online-Anbindungen voraussetzen. Da ich die Unterschiede immer wieder erklären darf schreib ich das ganze jetzt einmal auf, dann kann ich in Zukunft einfach auf diesen Beitrag verweisen.

Ein Wochenende mit dem Peugeot e-208

oder: the good, the bad, and the ugly…

Am letzten Wochenende war es endlich soweit: recht kurzfristig, mit einem halben Tag Vorlauf, konnten wir uns den e-208 beim Händler abholen und bis heute morgen ausführlich testen. Uns erwartete ein wunderschöner e-208, Allure/GT-Line Ausstattung mit einigen zusätzlichen Extras. Leider fehlten aber doch einige Ausstattungen, insbesondere das ACC haben wir vermisst.

Aber die Farbe, der Hammer. Elixir-Rot, ein Traum.

Übernommen haben wir den Wagen mit 67 Kilometern, er war also brandneu. Gefahren sind wir insgesamt 267km, aber dazu später mehr. Im folgenden werde ich oft den e-Golf zum Vergleich heranziehen - nicht weil ich ein ausgewiesener VW Fanboy bin (auch wenn einige das so sehen), sondern weil wir mit dem Wagen die meiste Erfahrung haben (mittlerweile fast 2 1/2 Jahre und knappe 53.000km), und auch weil der e-Golf von den Specs her sehr dicht am e-208 ist: beide haben 100kW/136PS Motorleistung, beide basieren auf einer universellen Plattform bei der die Elektrovariante zwar von Anfang an eingeplant war, aber trotzdem Kompromisse gemacht werden mussten.

2 Jahre e-Golf

oder: noch ne tolle Geburtstagsparty!

Besser spät als nie, etwa 6 Wochen zu spät sogar, gibts die Meldung zu jetzt 2 Jahren und knappen 50.000km im e-Golf.

Was gibt es zu berichten? Die 30.000er Inspektion war mittlerweile fällig, und wurde ohne Überraschungen für etwa 130 EUR über die Bühne gebracht. Dafür hätte man mir in der Werkstatt mit dem Diesel vermutlich nicht mal guten Tag gesagt :-)

CarNet habe ich für die kommenden 2 Jahre verlängert, das läuft in den letzten Monaten ausreichend stabil und stellt beim Laden auf der Arbeit einen echten Mehrwert dar, genau wie das Remote-Klimatisieren des Wagens. Auch die Online Verkehrs-Infos haben mir schon mehrfach einige Stunden in Vollsperrungen erspart, da war es keine große Frage mehr ob ich verlängere oder nicht.

ID.3 1st Edition storniert

oder: ein Satz mit X, der nächste Kandidat bitte!

Bevor ich das jedem einzeln erkläre mache ich dann doch lieber ein Blog-Posting draus. Vorsicht, das wird jetzt etwas ausführlicher.

Für die ungeduldigen Leser daher vorab die Kurzfassung: Die Kombination aus dem Informationschaos seitens Volkswagen, die Gestaltung der drei Ausstattungspakete für die 1st Edition die mich direkt zum 50.000 EUR Modell treiben würden, und auch generelle Skepsis gegenüber einigen Entscheidungen von Volkswagen was z.B. das Bedienkonzept angeht führte zur Entscheidung den ID.3 zumindest nicht in der 1st Edition zu kaufen und daher die Reservierung zu stornieren.

Der e-Golf ist kein umgebauter Verbrenner!

…und auch keine panische Notlösung für die Zeit bis zur MEB Plattform.

Immer wieder trifft man Leute, die den e-Golf als umgebauten Verbrenner bezeichnen. Sowohl bei Journalisten, als auch bei anderen Elektromobilisten scheint diese urbane Legende weit verbreitet zu sein. Oftmals wird das Vorurteil auch in einem negative Kontext genutzt, “bloss ein umgebauter Verbrenner”, und deswegen kann der Wagen ja nix taugen.

Da ich es leid bin da immer aufs neue zu widersprechen schreib ich jetzt einmal was zum Thema, dann kann ich in Zukunft einfach auf dieses Posting verweisen.

Pack den Löwen auf den Hof!

oder: unverhofft kommt oft!

Im Projekt “Nachfolger für den Hyundai Ioniq” hat sich mittlerweile etwas getan. Eigentlich war ja der ID.3 von Volkswagen fest eingeplant, allerdings kommt der erst Mitte 2020, und die bisher geleakten Innenraumfotos überzeugen uns nicht so hundertprozentig. Und was passiert in der Zwischenzeit? Da kommt Peugeot ums Eck, und präsentiert einen kleinen netten Flitzer, der schick aussieht und auf dem Papier mit seinen technischen Daten durchaus überzeugen kann. 50kWh Akku mit Thermalmanagement, 11kW AC Ladung, bis zu 100kW DC - nicht schlecht, Herr Specht. Die Marke Peugeot ist bei uns auch durchaus positiv besetzt - ich selber habe früher einen flotten 106er gefahren, meine Tante fährt gefühlt sein ewigen Zeiten einen 206, der einfach nicht kaputt gehen will.